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Wettbewerbsfähigkeit

Während die Kosten aller Energiequellen ständig steigen und damit auch die Endverbraucherpreise von Strom, sinken die Kosten von Solarenergie weiterhin Jahr für Jahr.

Die Solarbranche benötigt zwar weiterhin politische Unterstützung und Vergünstigungen, aber auf einigen kleinen Märkten wie Hawaii und Teilen von Kalifornien konnte bereits eine Netzparität erreicht werden. (Netzparität gilt als erreicht, wenn aus Sicht des Endverbrauchers der selbst produzierte Strom dieselben Kosten je kWh verursacht wie der Einkauf von einem Energieversorgungsunternehmen bzw. dem Bezug über das Netz.)

Neben dem Umstand, dass die Anzahl der Sonnenstunden und die Strompreise in jeder Region unterschiedlich sind, können die wirklichen Energiekosten nur dann ermittelt werden, wenn auch die CO2-Emissionen berücksichtigt werden. Der CO2-Ausstoß des Energiemixes muss weltweit verringert werden, um die globale Erwärmung zu stoppen. Bislang wurden jedoch nur sehr wenige und begrenzte Maßnahmen ergriffen, um weitere CO2-Emissionen zu begrenzen. Dies mag überraschend sein, weil die meisten Menschen aus hochentwickelten Ländern davon ausgehen, dass die Produktion von Abfall auch mit Kosten belegt werden müsste. Die entwickelten Länder haben typischerweise hohe CO2-Emissionen pro Kopf. Falls auf CO2-Emissionen in der ganzen Welt Kosten erhoben werden würden, dann wäre Solarenergie fast über Nacht voll wettbewerbsfähig.

Die Kosten von Solarstrom sinken jährlich und die Subventionen in Deutschland wurden in den letzten drei Jahren fast halbiert. Dieser Trend wird aller Wahrscheinlichkeit nach weiter anhalten und wir rechnen damit, dass wir in den nächsten drei bis fünf Jahren in vielen wichtigen Märkten eine Netzparität erreichen können.

Die Notwendigkeit des Übergangs auf nachhaltige Energielösungen steht heute nicht mehr zur Diskussion. Nach Prognosen der Internationalen Energieagentur werden im Jahr 2035 40 % der gesamten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen. Schon heute erreicht die Solarindustrie einen Umsatz von 50 Milliarden Euro. Nach konservativen Schätzungen wird sich diese Summe im Jahre 2030 auf 150 Milliarden Euro erhöht haben.*

 

* Quelle: EPIA