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UN-Warnung zum Klimawandel: Ein Sonderbericht des Weltklimarats betont die 1,5-Grad-Grenze und beschleunigte Maßnahmen

München, Deutschland October 11, 2018
Die REC Group, die größte europäische Marke für Solar-Photovoltaik (PV), begrüßt den Sonderbericht „Global Warming of 1.5°C“ des Weltklimarats der Vereinten Nationen (IPCC). Der Bericht bestätigt erneut, dass Auswirkungen des Klimawandels bereits heute zu sehen sind. Er betont auch die Notwendigkeit, die globale Erwärmung auf 1,5°C anstelle der im Pariser Abkommen unterzeichneten 2°C zu begrenzen und die Maßnahmen zu Emissionsreduktion deutlich zu beschleunigen.

Die REC Group, die größte europäische Marke für Solar-Photovoltaik (PV), begrüßt den Sonderbericht „Global Warming of 1.5°C“ des Weltklimarats der Vereinten Nationen (IPCC). Der Bericht bestätigt erneut, dass Auswirkungen des Klimawandels bereits heute zu sehen sind. Er betont auch die Notwendigkeit, die globale Erwärmung auf 1,5°C anstelle der im Pariser Abkommen unterzeichneten 2°C zu begrenzen und die Maßnahmen zu Emissionsreduktion deutlich zu beschleunigen.

Steve O'Neil, CEO der REC Group, kommentiert den jüngsten Bericht: „Wir sind seit mehr als 20 Jahren in der Solarbranche tätig und unterstützen das 1,5-Grad-Ziel und eine ehrgeizigere globale Energiewende. Angesichts des rasanten Kostenrückgangs von Solar-PV um 75% seit 2010 sind wir zuversichtlich, dass Solarenergie eine entscheidende Rolle spielen wird und einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von Emissionen leisten kann. Die Ergebnisse unserer Studie haben uns ganz klar die Augen geöffnet: Um bis 2025 die CO2-Emissionen auf ein zulässiges Level zu reduzieren, müssen weltweit bis zu 4.800 Gigawatt (GW) mehr zugebaut werden als Analysten noch vor dem Pariser Abkommen für die Industrie prognostiziert haben.“ Zur Verdeutlichung: Ende 2017 waren weltweit 422 GW PV-Leistung kumuliert installiert.

Unmittelbar nach dem Pariser Abkommen initiierte REC Group ihre Studie „Closing the COP21 Gap by Going Solar“. Als eine der ersten Analysen verdeutlichten die Berechnungen den potenziellen Beitrag von Solar zur Begrenzung des Temperaturanstiegs und die damit erforderlichen Kapazitäten an Solar-PV. Die Studie umfasst verschiedene globale Szenarien sowie mögliche Ausbauwege für die Länder USA, Deutschland, Indien, Japan, die Niederlande und Belgien.

Einige nationale Kernergebnisse:

USA: In den USA werden weitere PV-Kapazitäten von rund 790 GW benötigt. Dies
entspricht dem Vierfachen der bisherigen Prognosen bis 2025.
• Japan: Zusätzliche Solarleistung von 250 GW bis zum Jahr 2025 benötigt, mehr als das
Dreifache der bisherigen Prognosen.
• Niederlande: Zusätzliche PV-Kapazität von 14 GW bis 2025 benötigt, knapp doppelt so viel wie bisherige Marktprognosen.
• Belgien: Zusätzliche Solarleistung von 6,3 GW benötigt, 4,8 Mal mehr als bisherige Prognosen.
• Indien: Trotz eines geringen Stromverbrauchs pro Kopf wird Indien bis zum Jahr 2025 eine zusätzliche Solarleistung von 374 GW über der aktuellen Prognose benötigen, da der Anteil von Kohle an der Stromerzeugung 73% beträgt.
• Deutschland: Der Ausstieg aus der Kernkraft und Kohleenergie erfordert, dass Deutschland bis 2025 jährlich durchschnittlich 8 GW an Solar-PV zusätzlich zu den bisherigen Marktprognosen installiert.

Kohleenergie ist in allen von REC untersuchten Ländern ein Problem. „Im Einklang mit dem Weltklimarat-Bericht fordern wir einen schnellen Abbau von Kohle aus dem globalen Strommix. Während die Kosten der Solarenergie stetig fallen, stiegen die Kosten der Kohlekraft in Europa kürzlich auf ein Fünf-Jahres-Hoch von 100 US-Dollar. Bereits heute ist es an vielen Standorten weltweit kostengünstiger neue Solaranlagen anstelle von Kohlekraftwerken zu bauen“, ergänzt O'Neil.

In seinem Sonderbericht rechnet der Weltklimarat, dass bis 2030 der Anteil von Kohle am globalen Strommix um mindestens zwei Drittel gegenüber 2010 gesenkt werden muß. Neben Unternehmen und Investmentfonds haben sich bereits einige Staaten und Städte verpflichtet, aus der Kohleenergie auszusteigen, zuletzt der amerikanische Bundesstaat Kalifornien. Seit 2010 sind mehr als 270 Kohlekraftwerke in ganz USA stillgelegt worden oder sollen es bis zu einem konkreten Zeitpunkt.

Über REC Group:
Seit seiner Gründung 1996 in Norwegen hat sich REC zu einem führenden, integrierten Unternehmen für Solarenergie entwickelt. Durch seine eigene vertikal integrierte Fertigung von Silizium über Wafer und Zellen bis hin zu hochwertigen Solarmodulen und sogar Komplettlösungen, bietet REC eine verlässliche Quelle für saubere Energie weltweit. REC ist bekannt für seine hohe Produktqualität, welche durch die niedrigsten Reklamationsraten der gesamten Industrie bestätigt wird. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Norwegen sowie operativen Geschäftssitz in Singapur und gehört zu Bluestar Elkem. Mit rund 2.000 Mitarbeitern weltweit produziert REC Qualitätsmodule mit einer Kapazität von 1,5 GW jährlich. Mehr unter www.recgroup.com

Für weitere Informationen: 
Agnieszka Schulze
Head of Global PR REC Group
Telefon: +49 89 54 04 67 225
E-mail: agnieszka.schulze [at] recgroup.com

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